Terrassenmöbel aus Holz
Gerade in heißen Sommermonaten wissen es Hausbesitzer zu schätzen, wenn ihr Heim über einen eigenen Balkon oder eine Terrasse verfügt. Anstatt in überfüllten Cafés um einen Tisch kämpfen zu müssen...
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Terrassenmöbel aus Holz

Gerade in heißen Sommermonaten wissen es Hausbesitzer zu schätzen, wenn ihr Heim über einen eigenen Balkon oder eine Terrasse verfügt. Anstatt in überfüllten Cafés um einen Tisch kämpfen zu müssen oder die Sonne im Park eingegrenzt auf vier Quadratmeter Picknickdecke zu genießen, können sich Terrassenbesitzer zuhause entspannt und stressfrei an der Sonne erfreuen. Welchen Stellenwert die Terrasse für die deutsche Bevölkerung hat, wird auch immer wieder in Umfragen deutlich. Im Jahr 2014 gaben so allein 2,76 Millionen befragte Personen an, dass sie in den kommenden ein oder zwei Jahren planen, eine Terrasse oder Freisitz bauen oder den vorhandenen renovieren zu wollen (Quelle: IfD Allensbach).

Da gerade Terrassen über verhältnismäßig viel Platz verfügen und den Wohnbereich um einige Quadratmeter vergrößern können, müssen sie in der Regel eine Vielzahl von Funktionen erfüllen, welche sich auch an den Möbel wiederspiegeln. Oftmals wird die klassische Einrichtung mit einem Tisch und Stühlen durch weitere Einrichtungsgegenstände ergänzt, um die Zeit im Freien noch entspannter und komfortabler genießen zu können. Doch auch hier gilt wie bei vielen: Wer die Wahl hat, hat die Qual. Da allein in Deutschland laut einer Umfrage von SOEP 81 Prozent der befragten Personen einen Balkon oder eine Terrasse besitzen (Quelle: SOEP), besteht neben einer großen Nachfrage nach Terrassenmöbel auch ein großes Angebot.

Die Auswahl des richtigen Terrassen-Sets

Da die Anschaffung von Terrassenmöbel immer eine preiswertere und langfristige Angelegenheit ist, sollte man sich schon im Vorfeld darüber im Klaren sein, welche persönlichen Ansprüche an die Ausstattung gestellt werden. Je nach Art und Weise der Nutzung müssen Terrassenmöbel über eine hohe Qualität verfügen, die sich neben der Haltbarkeit auch in der Bequemlichkeit und Funktionalität zeigt. Zusätzlich spielen die Optik und die Pflegeleichtigkeit eine weitere Rolle in der Auswahl der richtigen Terrassenmöbel.

Das wichtigste Qualitätsmerkmal von Terrassenmöbel ist hierbei ihre Stabilität und Langlebigkeit. Da die Möbel fast ganzjährig im Freien stehen, sind sie ständigem Wind, Regen, Sonneneinstrahlung und Kälte ausgesetzt. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass die Möbel diese Umwelteinflüsse gut wegstecken können, was sich in einer guten Witterungsbeständigkeit zeigt. Diese Eigenschaft wird vor allem durch die verwendete Holzart bestimmt und kann durch einen weiteren Schutz intensiviert werden. Hier gilt, dass festes, harzreiches Holz witterungsbeständiger als weiches Holz ist. Jedoch hat dieses auch seinen Preis und Gewicht. Deswegen sollte man sich vor der Auswahl des Holzes überlegen, ob die Terrassenmöbel das ganze Jahr im Freien stehen oder im Winter in der Garagen oder einen Schuppen untergebrachte werden können.

Übersicht über die verschiedenen Holzarten

Holzart Merkmale Gut zu wissen
Eiche Das Holz der Eiche gilt als rustikaler Klassiker unter den Holzmöbel, da es sehr langlebig und witterungsbeständig ist. Der Laubbaum ist in Nordamerika sowie in Mitteleuropa verbreitet und zählt damit in Deutschland zu den Heimatbäumen. Eichenholz weist eine sehr kräftige und gleichmäßige Struktur auf. In der Verarbeitung variiert die Farbe des Eichenholzes von gelblich bis hellbraun. Da Eichenholz sehr widerstandsfähig ist, benötigt es nur wenig Pflege
Lärche Die Lärche zählt zu den wertvollsten einheimischen Weichhölzern und ist hauptsächlich in Mitteleuropa beheimatet. Lärchenholz zeichnet sich durch einen geraden Faserwuchs sowie eine feine, gleichmäßige Textur aus. Die Farbe des Holzes variiert von gelblichweiß über braun bis ziegelrot. Lärchenholz ist sehr hart und harzreich, wodurch Fäulnisschäden verhindert werden. Lärchenholz zählt als das dauerhafteste europäische Nadelholz
Fichte Die Fichte als europäischer Nadelbaum gilt als einer der wichtigsten Baumarten für Bauholz, da sie preiswert und als Weichholz leicht zu verarbeiten ist. Das Holz zeichnet sich durch seine gelblichweiße bis rötlichweiße Farbe aus und besitzt einen hohen Harzanteil. Unbehandelte Fichte ist nur bedingt für den Außenbereich geeignet, durch eine entsprechende Pflege kann jedoch ein hoher Schutz erzielt werden
Kiefer Wie die Fichte gehört die Kiefer zu den europäischen Weichhölzern, wobei sie auch in Nordamerika, im Nahenosten und in Ostasien zu finden ist. Im frischen Zustand weist das Kiefernholz eine gelblich bis rötliche Farbgebung auf. Durch Lagerung dunkelt es jedoch stark nach. Da Kiefernholz sehr Harz- und Fetthaltig ist, kann es gut Feuchtigkeit aufnehmen Auch bei der Kiefer muss auf einen ausreichenden Pflegeschutz geachtet werden
Douglasie Ursprünglich aus Nordamerika stammend, hat sich die Douglasie in Europa und vor allem Deutschland verbreitet. Obwohl die Douglasie als eines der festesten Nadelhölzer der Erde gilt, ist das Holz sehr leicht zu bearbeiten, da es sehr hart und trocken ist. Frisch geschlagen zeichnet sich das Kernholz der Douglasie durch einen gelblich-braunen bis rötlich-gelben Farbton auf, der sich im Licht zu einer braun-roten Nuance wandelt. Das Holz der Douglasie weist eine starke Flader- und Streifenzeichnung auf, wodurch es als sehr dekorativ gilt
Akazie Die Akazie als Laubbaum ist vorrangig in Afrika und Nordamerika verbreitet und zählt zu den robusten Harthölzern. Akazienholz hat anfangs eine hellbraune Farbe, welche mit der Zeit zu einem Goldbraun nachdunkelt. Möbel aus Akazienholz sind vergleichsweise schwer. Da Akazienholz sehr witterungsbeständig ist, ist es eine beliebte Holzart für Gartenmöbel
Teak Teakholz wird aus Südostasien importiert und zeichnet sich durch eine hochwertige Qualität durch Holzeigene Öle aus. Da Teakholz sehr witterungsbeständig ist, gilt es als sehr beliebt für Gartenmöbel. Die Farbe von Teakholz reicht von gelb bis dunkelbraun. Charakteristisch für Teakholz sind zusätzlich eine schwarze Maserung und die nach einer Zeit entstehende silbergraue Patina. Bei Teakholz sollte sehr auf das Gütersiegel geachtet werden, da es oftmals aus Raubbau gewonnen wird

Anhand der Übersicht sieht man, dass die einzelnen Holzarten sich durch unterschiedliche Farbgebung und Eigenschaften unterscheiden. Generell eignen sich alle vorgestellten Holzarten für die Verwendung als Terrassenmöbel und überstehen mit der richtigen Anwendung viele Winter.

Tipps für die Überwinterung

Die meisten der vorgestellten Baumarten, aus denen Terrassenmöbel hergestellt werden, weisen einen natürlichen Verrottungsschutz auf. Durch holzeigene Harze oder Öle bleibt der Holzkern geschmeidig und damit resistent gegen Witterungseinflüsse. Das heißt, dass die meisten Holzmöbel ohne weiteren Schutz sogar einen Winter mit Kälte und Schnee im Freien überstehen würden. Die Umwelteinflüsse haben jedoch einen erheblichen Einfluss auf die Optik. So verändert das Holz durch Sonneneinstrahlung, Wind und Regen oder Temperaturschwankungen seine Farbe und Gestaltung. Vor dem Winter empfiehlt es sich deswegen, als ersten Schritt die Terrassenmöbel gründlich zu reinigen. Anschließend kann auf das Holz ein Holzpflegemittel aufgetragen werden. Welches sich hierfür eignet, verrät ein Blick auf die Herstellerangaben. Danach können die Terrassenmöbel entweder mit einer großen Plane fest abgedeckt oder in einen trockenen Innenraum, wie Garage oder Schuppen, gelagert werden.

Durch die Auswahl der richtigen Holzart und entsprechenden Pflegemaßnahmen, kann man so lange Zeit die warmen Sommermonate entspannt auf der eigenen Terrasse genießen.

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Terrassenmöbel aus Holz

Gerade in heißen Sommermonaten wissen es Hausbesitzer zu schätzen, wenn ihr Heim über einen eigenen Balkon oder eine Terrasse verfügt. Anstatt in überfüllten Cafés um einen Tisch kämpfen zu müssen oder die Sonne im Park eingegrenzt auf vier Quadratmeter Picknickdecke zu genießen, können sich Terrassenbesitzer zuhause entspannt und stressfrei an der Sonne erfreuen. Welchen Stellenwert die Terrasse für die deutsche Bevölkerung hat, wird auch immer wieder in Umfragen deutlich. Im Jahr 2014 gaben so allein 2,76 Millionen befragte Personen an, dass sie in den kommenden ein oder zwei Jahren planen, eine Terrasse oder Freisitz bauen oder den vorhandenen renovieren zu wollen (Quelle: IfD Allensbach).

Da gerade Terrassen über verhältnismäßig viel Platz verfügen und den Wohnbereich um einige Quadratmeter vergrößern können, müssen sie in der Regel eine Vielzahl von Funktionen erfüllen, welche sich auch an den Möbel wiederspiegeln. Oftmals wird die klassische Einrichtung mit einem Tisch und Stühlen durch weitere Einrichtungsgegenstände ergänzt, um die Zeit im Freien noch entspannter und komfortabler genießen zu können. Doch auch hier gilt wie bei vielen: Wer die Wahl hat, hat die Qual. Da allein in Deutschland laut einer Umfrage von SOEP 81 Prozent der befragten Personen einen Balkon oder eine Terrasse besitzen (Quelle: SOEP), besteht neben einer großen Nachfrage nach Terrassenmöbel auch ein großes Angebot.

Die Auswahl des richtigen Terrassen-Sets

Da die Anschaffung von Terrassenmöbel immer eine preiswertere und langfristige Angelegenheit ist, sollte man sich schon im Vorfeld darüber im Klaren sein, welche persönlichen Ansprüche an die Ausstattung gestellt werden. Je nach Art und Weise der Nutzung müssen Terrassenmöbel über eine hohe Qualität verfügen, die sich neben der Haltbarkeit auch in der Bequemlichkeit und Funktionalität zeigt. Zusätzlich spielen die Optik und die Pflegeleichtigkeit eine weitere Rolle in der Auswahl der richtigen Terrassenmöbel.

Das wichtigste Qualitätsmerkmal von Terrassenmöbel ist hierbei ihre Stabilität und Langlebigkeit. Da die Möbel fast ganzjährig im Freien stehen, sind sie ständigem Wind, Regen, Sonneneinstrahlung und Kälte ausgesetzt. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass die Möbel diese Umwelteinflüsse gut wegstecken können, was sich in einer guten Witterungsbeständigkeit zeigt. Diese Eigenschaft wird vor allem durch die verwendete Holzart bestimmt und kann durch einen weiteren Schutz intensiviert werden. Hier gilt, dass festes, harzreiches Holz witterungsbeständiger als weiches Holz ist. Jedoch hat dieses auch seinen Preis und Gewicht. Deswegen sollte man sich vor der Auswahl des Holzes überlegen, ob die Terrassenmöbel das ganze Jahr im Freien stehen oder im Winter in der Garagen oder einen Schuppen untergebrachte werden können.

Übersicht über die verschiedenen Holzarten

Holzart Merkmale Gut zu wissen
Eiche Das Holz der Eiche gilt als rustikaler Klassiker unter den Holzmöbel, da es sehr langlebig und witterungsbeständig ist. Der Laubbaum ist in Nordamerika sowie in Mitteleuropa verbreitet und zählt damit in Deutschland zu den Heimatbäumen. Eichenholz weist eine sehr kräftige und gleichmäßige Struktur auf. In der Verarbeitung variiert die Farbe des Eichenholzes von gelblich bis hellbraun. Da Eichenholz sehr widerstandsfähig ist, benötigt es nur wenig Pflege
Lärche Die Lärche zählt zu den wertvollsten einheimischen Weichhölzern und ist hauptsächlich in Mitteleuropa beheimatet. Lärchenholz zeichnet sich durch einen geraden Faserwuchs sowie eine feine, gleichmäßige Textur aus. Die Farbe des Holzes variiert von gelblichweiß über braun bis ziegelrot. Lärchenholz ist sehr hart und harzreich, wodurch Fäulnisschäden verhindert werden. Lärchenholz zählt als das dauerhafteste europäische Nadelholz
Fichte Die Fichte als europäischer Nadelbaum gilt als einer der wichtigsten Baumarten für Bauholz, da sie preiswert und als Weichholz leicht zu verarbeiten ist. Das Holz zeichnet sich durch seine gelblichweiße bis rötlichweiße Farbe aus und besitzt einen hohen Harzanteil. Unbehandelte Fichte ist nur bedingt für den Außenbereich geeignet, durch eine entsprechende Pflege kann jedoch ein hoher Schutz erzielt werden
Kiefer Wie die Fichte gehört die Kiefer zu den europäischen Weichhölzern, wobei sie auch in Nordamerika, im Nahenosten und in Ostasien zu finden ist. Im frischen Zustand weist das Kiefernholz eine gelblich bis rötliche Farbgebung auf. Durch Lagerung dunkelt es jedoch stark nach. Da Kiefernholz sehr Harz- und Fetthaltig ist, kann es gut Feuchtigkeit aufnehmen Auch bei der Kiefer muss auf einen ausreichenden Pflegeschutz geachtet werden
Douglasie Ursprünglich aus Nordamerika stammend, hat sich die Douglasie in Europa und vor allem Deutschland verbreitet. Obwohl die Douglasie als eines der festesten Nadelhölzer der Erde gilt, ist das Holz sehr leicht zu bearbeiten, da es sehr hart und trocken ist. Frisch geschlagen zeichnet sich das Kernholz der Douglasie durch einen gelblich-braunen bis rötlich-gelben Farbton auf, der sich im Licht zu einer braun-roten Nuance wandelt. Das Holz der Douglasie weist eine starke Flader- und Streifenzeichnung auf, wodurch es als sehr dekorativ gilt
Akazie Die Akazie als Laubbaum ist vorrangig in Afrika und Nordamerika verbreitet und zählt zu den robusten Harthölzern. Akazienholz hat anfangs eine hellbraune Farbe, welche mit der Zeit zu einem Goldbraun nachdunkelt. Möbel aus Akazienholz sind vergleichsweise schwer. Da Akazienholz sehr witterungsbeständig ist, ist es eine beliebte Holzart für Gartenmöbel
Teak Teakholz wird aus Südostasien importiert und zeichnet sich durch eine hochwertige Qualität durch Holzeigene Öle aus. Da Teakholz sehr witterungsbeständig ist, gilt es als sehr beliebt für Gartenmöbel. Die Farbe von Teakholz reicht von gelb bis dunkelbraun. Charakteristisch für Teakholz sind zusätzlich eine schwarze Maserung und die nach einer Zeit entstehende silbergraue Patina. Bei Teakholz sollte sehr auf das Gütersiegel geachtet werden, da es oftmals aus Raubbau gewonnen wird

Anhand der Übersicht sieht man, dass die einzelnen Holzarten sich durch unterschiedliche Farbgebung und Eigenschaften unterscheiden. Generell eignen sich alle vorgestellten Holzarten für die Verwendung als Terrassenmöbel und überstehen mit der richtigen Anwendung viele Winter.

Tipps für die Überwinterung

Die meisten der vorgestellten Baumarten, aus denen Terrassenmöbel hergestellt werden, weisen einen natürlichen Verrottungsschutz auf. Durch holzeigene Harze oder Öle bleibt der Holzkern geschmeidig und damit resistent gegen Witterungseinflüsse. Das heißt, dass die meisten Holzmöbel ohne weiteren Schutz sogar einen Winter mit Kälte und Schnee im Freien überstehen würden. Die Umwelteinflüsse haben jedoch einen erheblichen Einfluss auf die Optik. So verändert das Holz durch Sonneneinstrahlung, Wind und Regen oder Temperaturschwankungen seine Farbe und Gestaltung. Vor dem Winter empfiehlt es sich deswegen, als ersten Schritt die Terrassenmöbel gründlich zu reinigen. Anschließend kann auf das Holz ein Holzpflegemittel aufgetragen werden. Welches sich hierfür eignet, verrät ein Blick auf die Herstellerangaben. Danach können die Terrassenmöbel entweder mit einer großen Plane fest abgedeckt oder in einen trockenen Innenraum, wie Garage oder Schuppen, gelagert werden.

Durch die Auswahl der richtigen Holzart und entsprechenden Pflegemaßnahmen, kann man so lange Zeit die warmen Sommermonate entspannt auf der eigenen Terrasse genießen.

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